Es war kein großer Aha-Moment. Es war ein ganz normaler Tag bei einem Kunden.
Wir sahen einer Buchhalterin zu, wie sie arbeitete.
Vor ihr: eine Telco-Rechnung, 24 Seiten.
Daneben: ihre Excel-Datei mit den Rufnummern.
Und dann begann das, was wir seitdem nicht vergessen haben.
Seite für Seite. Zeile für Zeile. Tippen, prüfen, suchen, vergleichen.
„Welche Nummer gehört zu wem?"
„Hat sich hier ein Tarif geändert?"
„Was ist diese Servicepauschale überhaupt?"
„Warum ist die Rechnung diesen Monat höher?"
Keine Antworten. Nur mehr Fragen. Und immer weniger Zeit.
Das Schlimmste daran war nicht der Aufwand.
Das Schlimmste war: Sie hatte kaum eine Chance, echte Optimierungspotenziale zu erkennen.
Die Rechnung war schlicht zu komplex, um sie manuell zu durchdringen – und das jeden Monat aufs Neue.